Januar 2013

Ein Monatsrückblick der anderen Art, ins Leben gerufen von der lieben Astrid. Hier geht es darum, mal zurückzublicken - in meinem Fall ein Jahr – und zu schauen, was man wie bewertet hat. Und was ist von einem Buch oder Hörbuch eigentlich geblieben? War es gut und fällt mir sofort wieder die Geschichte ein? Oder – schlimmer noch – war es toll und ich weiß trotzdem nicht mehr, um was es ging? Und was ist mit den Flops – was bleibt von denen übrig, wenn mal ein Jahr vergangen ist. Um es kurz zu machen: „Still in mind“ oder doch eher „Slipped my mind“?

Wieder wage ich einen Blick zurück – diesmal in den Januar 2013. So ganz spontan fällt mir zu dem Monat gar nichts ein - mal sehen, was ich so gelesen und gehört habe – und was ich davon wirklich noch weiß …

 

Lewis Carroll - Alice im Wunderland 

Muss ich dazu noch was sagen? Natürlich ist mir diese Geschichte im Kopf geblieben – ich habe das Buch geliebt, den Wortwitz, die Ideen, die Phantasie von Lewis Carroll – einfach nur toll!

 

Marilyn French - Tagebuch einer Sklavin 

Ich weiß, dass das Buch ewig auf meinem SuB lag, weil ich vor sehr langer Zeit mal einen tollen Roman von der Autorin gelesen habe. Nur mit dieser Geschichte wurde ich nicht richtig warm – ich glaube, ich hatte andere Erwartungen und fand das Lesen sehr anstrengend. Aber mehr als das, was der Titel eh schon verrät, weiß ich nicht mehr.

 

Anne Fortier - Julia

Ich hatte mich sehr auf diesen Schmöker gefreut und die Gefahr, enttäuscht zu werden, war schon sehr groß. Und leider ist es auch so gekommen. Ich fand die Geschichte langatmig, bin nicht gut in sie hineingekommen und ich wurde mit den Charakteren nicht richtig warm. Schade – so ist mir das Buch zwar in Erinnerung, nur leider nicht in guter, geblieben.

 

Sabine Kornbichler - Majas Buch

Das habe ich ja sehr selten, dass ich so gar nichts mehr von einem Buch weiß. Auch hier hatte ich hohe Erwartungen, nachdem mir „Klaras Haus“ der Autorin so gut gefallen hatte. Und selbst nach Lesen meiner Rezension und des Klappentextes kann ich nichts Genaueres zu dem Buch sagen – das ist wohl eindeutig ein Buch, dass völlig aus meinem Gedächtnis verschwunden ist.

 

Mary Hooper - Schwester der Zuckermacherin 

Ich habe das Buch geliebt und mit dem Lesen eine neue Autorin für mich entdeckt. Der Schreibstil von Mary Hooper, ihre bildhafte Sprache, die liebevollen Szenen – das hat mich begeistert. Und die Geschichte um die junge Hannah im historischen London zur Zeit der Pest hat mich wirklich fesseln können. Jedem würde ich das Buch empfehlen – auch sehr gut geeignet, um mal in einen hisorischen Roman reinzuschnuppern! Daher auf jeden Fall still in mind!

 

Michael Scott - Der unsterbliche Alchemyst 

Ich bin ja kein großer Fantasy-Leser, aber dieser Beginn der insgesamt 6teiligen Reihe hat mir sehr gut gefallen. Verschiedenste Figuren, die man aus Sagen und Erzählungen kennt, wurden geschickt in die Geschichte verwoben – das fand ich toll. Die Welten waren sehr plastisch geschaffen, ich habe mich als Teil ihrer gefühlt und wollte unbedingt weiter lesen! Auf jeden Fall "im Kopf geblieben".

 

Ricarda Jordan - Die Pestärztin 

Das Hörbuch konnte mich begeistern und fesseln. Für mich war das mal eine neue Geschichte, von der ich auch noch einiges behalten habe, und Dana Geissler als Sprecherin ist wirklich herausragend. Einzig vergessen hatte ich, dass Ricarda Jordan ein Synonym für Sarah Lark ist – und wie es so geht, höhre ich gerade von ihr ein Hörbuch – wieder mit Dana Geissler als Sprecherin.

Aber die Pestärztin ist mir in guter Erinnerung geblieben!

 

Silke Schütze - Kleine Schiffe 

Von diesem Roman weiß ich auch fast nichts mehr – außer, dass ich enttäuscht war. Viel Gutes hatte ich gehört über das Buch und leider konnten mich weder Schreibstil (zu viel Chicklit) noch Charaktere (die Protagonistin war mir einfach nur unsympathisch und nicht glaubwürdig) überzeugen. Von Einzelheiten, die in der Rezension auftauchen, weiß ich gar nichts mehr, so ist das Buch doch wohl „nicht im Kopf geblieben“.

 

Gabriella Engelmann - Inselzauber

Toll war’s! Die Atmosphäre, die Gabriella Engelmann geschaffen hat, war super, ich fühlte mich auf die Insel mitgenommen (nur welche war es?) und die Idee mit dem Bücherladen war einfach nur goldig. An die beiden ungleichen Freundinnen erinnere ich mich auch noch – ein Wohlfühlbuch, aber reicht das für still in mind?

 

Caroline Vermalle - Als das Leben überraschend zu Besuch kam

Das Cover hatte mich angesprochen und die Geschichte ist wirklich besonders und außergewöhnlich. Eine ungewöhnliche Protagonistin, die schon fast am Lebensabend ihren Mann verlässt, nur begleitet von einem kleinen Schmetterling – sie macht ihre Erfahrungen lernt das Leben noch mal von einer anderen Seite kennen – mir hat das Buch damals sehr gefallen!

 

Joanne Harris - Chocolat 

Auch dieses Hörbuch konnte mich überzeugen! Die Dialoge waren witzig und spritzig, die Atmosphäre sehr französisch und die Charaktere einfach nur liebenswert – auf jeden Fall „im Kopf geblieben“.

 

Antje Szillat - Alice im Netz

Wieder ein Buch, auf das ich sehr neugierig war und das meine Neugierde aber leider nicht stillen konnte. Dabei geht es um ein sooo wichtiges Thema -das gläserne Internet. Der Schreibstil von Antje Szillat hat mir gar nicht gefallen, die Problematik war sehr dick aufgetragen und ich hatte ständig das Gefühl des erhobenen Zeigefinders. Mich konnte das Buch nicht überzeugen, aber in Erinnerung ist es mir geblieben!

 

Das war mein Rückblick auf den Januar 2013 – vieles hatte ich gehört und gelesen und auch wenn mir nicht alles in Erinnerung geblieben ist, bin ich doch zufrieden. Es gibt halt Bücher, die Spaß beim Lesen machen und gut unterhalten, die aber dennoch nicht lange im Gedächtnis bleiben. Und dennoch sind das doch keine schlechten Bücher, oder? Ich finde auf jeden Fall nicht. In diesem Sinne – bis zum nächsten Mal!

 

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