... auf die Woche vom 06.07. - 12.07.2015

Diese Woche war ja der Lesemarathon von der lieben Kerstin vom Blog Wörterkatze. Und ich muss sagen, dass ich dadurch wirklich mehr gelesen habe als sonst. Ich habe versucht, jede freie Minute zu lesen - und wurde mit wirklich tollen Büchern belohnt. Okay - eines hat mich nicht begeistern können, aber das habe ich bei den anderen tollen Büchern verschmerzen können. Meine Updates zum Lesemarathon verlinke ich mal hier - und ich hoffe, nächstes Jahr gibt es wieder einen Marathon bei der lieben Kerstin. :-)


 

Beendet

Schon das erste Buch im Lesemarathon hat mich total begeistert: "Totenmädchen" von Mary Hooper - Mitte des 17. Jahrhunderts wird ein junges Mädchen zum Tode durch den Strang verurteilt und soll danach seziert werden - doch als der erste Schnitt gemacht werden soll, flattern ihre Augenlider ...

Es war spannend und sehr interessant - und durch den angenehmen Schreibstil sind die Seiten nur so dahingeflogen. Mehr kannst du aber in meiner Rezension nachlesen die ich hier verlinke.

 

Und auch mein nächstes Buch war klasse: "Das Haus ihrer Kindheit" von Katja Maybach. Dieses Buch spielt auf zwei Zeitebenen, die geschickt miteinander verknüpft wurden. Eine Frau wird in den Kriegsjahren von ihrem verschuldeten Ehemann sitzengelassen und versucht nun, die aufgebrachten Gläubiger irgendwie zu beruhigen. Eine wunderbare Geschichte über Familie und Freundschaft, über Liebe und Hass und über eine Frau, die über sich hinauswächst.

 

Das war dann leider das Buch, das mir überhaupt nicht gefallen hat - vor allem, weil Schreibstil und Geschichte für mich nicht zusammen passten: "Ein wunderbares Jahr" von Laura Dave. Eine junge Frau sieht zufällig ihren Verlobten mit einer anderen Frau und einem Kind auf der Straße - und erstmal flüchtet sie zu ihren Eltern, um sich über die eigentlich bevorstehende Hochzeit im klaren zu werden. Doch auch dort scheint es nur Probleme zu geben. Ich wurde mit der Protagonistin nicht warm - alles meinte sie in die Hand nehmen zu müssen und jedes Problem wollte sie unbedingt selber lösen - nur um ihr eigenes hat sie einen Bogen gemacht. Mir hat das Buch leider nicht gefallen - die Rezension dazu wird die nächsten Tage online kommen.

Thommie Bayer hat mich auch mit diesem Buch überzeugen können: "Heimweh nach dem Ort, an dem ich bin" - es ist zwar nur ein dünnes Büchlein, dennoch schafft es eine wunderschöne Atmosphäre und lässt den Leser mit einem guten Gefühl im Bauch zurück. :-)


Mehr dazu gibt es in meiner Rezension, die ich hier verlinke.



Mit "Die Sturmfängerin" hat Katherine Scholes mein Herz berührt - eine wundervolle Liebesgeschichte vor der farbenkräftigen Kulisse Tasmaniens - doch es ist nicht immer nur alles eitel Sonnenschein, vielmehr bekommt man interessante Einblicke in das Leben und in die Beziehungen der Menschen in den 60er Jahren - mich hat das Buch gefesselt und berührt. Vor allem auch, weil der Schreibstil so bildgewaltig und atmosphärisch ist. Auch hier wird die Rezi in den nächsten Tagen folgen.

 

 

Neu angefangen

Die Idee ist vielleicht etwas konstruiert, dennoch aber ist die Geschichte spannend und hält mich in Atem: "Das Rachespiel" von Arno Strobel. Vier ehemalige Jugendfreunde werden in einen leerstehenden Bunker gelockt zu einem etwas merkwürdigen Spiel: es müssen Punkte gesammelt werden, sonst stirbt jemand. Wer dahinter steckt, wissen die Vier nicht, vermuten aber, dass es mit einem Ereignis zu tun hat, was sich in ihrer Jugend passiert ist - und wo sie sich geschworen haben, mit niemandem drüber zu sprechen...

"Die weise Frau" von Philippa Gregory habe ich gestern begonnen - und ich bin noch nicht sicher, was ich davon halten soll. Zwar bin ich in der Geschichte drin, aber sie ist etwas ausschweifend geschrieben und lässt sich nicht einfach lesen, sondern ist im Schreibstil eher komplex - ich muss schon genau lesen, sonst habe ich das Gefühl, wichtiges zu überlesen. Ich bin jetzt auf Seite 100 und hoffe, dass es noch ein wenig spannender wird - es geht um eine junge Frau zur Zeit Heinrichs VIII, die nur knapp dem Tod entronnen ist, als das Kloster, in dem sie diente, niedergebrannt wurde - als Nonne hat sie es aber schwer und findet erstmal nur Unterschlupf bei einer alten Magierin die sie die dunklen Kräfte lehren will. Ich bin gespannt, wie sich die Geschichte noch weiter entwickeln wird - ich werde berichten. 

 

Neu eingezogen

Mein SuB ruft "Juchuuu" - denn wieder ist kein neues Buch bei mir eingezogen. Und irgendwie bin ich im Moment auch gar nicht in Buchkaufstimmung - vielleicht auch, weil ich nur wenig interessantes in den Vorschauen für diesen Monat entdeckt habe. Aber das ist schon okay, schließlich habe ich noch genug Bücher hier rumstehen, die alle noch von mir gelesen werden wollen.

 

Vielen Dank nochmal an Kerstin für den tollen Lesemarathon - und wenn du nächstes Jahr wieder einen machst, bin ich gerne wieder dabei!

 

Einen guten Wochenstart und bis nächsten Sonntag!

                                                 

                                                   Liebe Grüße

 

 

 

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